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Professionelle Couperose-Behandlung in der Schweiz

Das Wort Couperose stammt aus dem Französischen und bedeutet „Kupferrose“. Es handelt sich hierbei um eine genetisch bedingte Erweiterung der kleinen oberflächlichen Blutgefässe in der Haut. Couperose ist eine chronische Hauterkrankung, die sich vor allem im Gesicht und am Décolleté manifestiert. Die Haut der Betroffenen ist sehr trocken und besonders empfindlich. Trigger wie z.B. scharfe Speisen oder Hitze können Juckreiz, Hautbrennen und eine plötzliche Hautrötung auslösen. Ein weiteres typisches Merkmal sind auch sichtbar erweiterte, rötliche Äderchen im Gesicht.

Wie kann eine Couperose erkannt werden?

Haut, die zu Couperose neigt, zeigt Rötungen, Trockenheit und hohe Empfindlichkeit auf. Charakteristisch sind zudem einzelne sichtbare Äderchen bis hin zu diffusen Rötungen im Gesicht, besonders im Bereich der Nase und der Wangen sowie im Décolleté. Im Anfangsstadium treten die Gefässreiser oft nur vorübergehend auf, während sich die Rötungen im fortgeschrittenen Stadium jedoch dauerhaft zeigen. Der Grund hierfür ist eine zunehmende Schwäche der Gefässwände und des Bindegewebes. Bei fortschreitender Schädigung kann es zudem zu entzündlichen Veränderungen kommen, zu Rosazea. Es wird angenommen, dass bereits jede dritte Frau ab 30 durch eine solche genetisch bedingte oder auch erworbene Gefässschwäche zu sichtbaren Rötungen neigt, und Couperose daher häufig als frühe Form der Rosazea auftritt.

Ursachen und Auslöser von Couperose

Bei Couperose gibt es zum einen Faktoren, die als Ursache für die Erkrankung gesehen werden, und zum anderen Einflüsse, die den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen können. Die Hauptursache scheint nach heutigen Kenntnissen eine erbliche Veranlagung zu sein. Schwache und besonders dünne Haut, die von den Eltern vererbt wurde, kann leichter zu diesen sichtbaren roten Äderchen im Gesicht führen. Durch eine schwache Gewebestruktur der Haut kann sich die Hautrötung zudem schneller bilden. Auch leiden Menschen helleren Hauttyps mit blonden oder rötlichen Haaren – der sogenannte keltische Typ – häufiger an Couperose. Eine weitere wichtige Rolle scheinen Bindegewebs- sowie Gefässschwäche zu spielen, die genaue Ursache von Couperose ist jedoch immer noch nicht klar. Ärzte gehen von einer Reihe von verschiedenen Faktoren bei der Entstehung dieser Krankheit aus.

Da die Betroffenen häufig an fettarmer und trockener Haut leiden, sehen manche Experten hier eine wahrscheinliche Ursache. Ist die Haut zu trocken und wird nicht ausreichend versorgt, ist ihre Barrierefunktion gestört. Die Haut nimmt daher in zunehmendem Masse Stoffe aus der Umwelt auf, darunter auch solche, die ihr schaden können. Dies führt zu Irritationen der tieferen Hautschichten und kann entzündliche oder auch Immunreaktionen verursachen. Hierdurch steigert die Empfindlichkeit der Haut auf normalerweise gut verträgliche Stoffe, wie z.B. aus Pflegeprodukten.

Auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche oder zu hoher Blutdruck könnten Ursachen für Couperose sein.

Mögliche Trigger für eine Couperose:

  • scharfe oder auch stark gewürzte Speisen
  • Koffein
  • Nikotin
  • Hautreizung durch Reibung (wie z.B. ein nasses Gesicht mit dem Handtuch trocken rubbeln) oder Druck
  • gewisse Wirkstoffe in Hautpflegeprodukten
  • übertriebene Hautpflege
  • Waschmittel
  • gewisse Medikamente
  • Hitze
  • Kälte
  • UV-Einwirkung

Ausserdem kann Couperose auch seelische Ursachen haben, wenn sich das Krankheitsbild verschlimmert. Stress und seelische Belastungen können durchaus negative Auswirkungen auf das Hautbild haben: Die Haut wird weniger widerstandsfähig und empfindlicher gegenüber äusseren Einflüssen. Das stellt häufig die Schlange dar, die sich in den eigenen Schwanz beisst, denn die rote und spannende Haut belastet die Betroffenen noch mehr, was wiederum den Hautzustand verschlechtert.

Behandlungsmöglichkeiten bei Couperose

Couperose ist normalerweise ein kosmetisches Problem, die Hautrötungen sind vielen Betroffenen sehr peinlich. Andere Symptome wie Juckreiz und Brennen können ebenfalls besonders unangenehm sein. Kein Wunder, dass sich Betroffene meist selbst fragen: „Was hilft gegen Couperose?“.

Zu Beginn eines jeden Arztbesuchs steht ein Gespräch, in dem der Patient seine Beschwerden schildert. Im Falle der Couperose erkennt der Arzt dieses Leiden sofort an den typischen Symptomen. Es gibt keine speziellen Laborwerte für diese Hautkrankheit, auch eine Blutuntersuchung liefert keine Diagnose. Eine Hautbiopsie gibt nur je nach Stadium bestimmte Hinweise auf die Erkrankung; sie kann jedoch dazu dienen, andere Hauterkrankungen wie zum Beispiel Lupus erythematodes oder eine periorale Dermatitis auszuschliessen.

Im Anschluss daran wählt der Arzt zusammen mit dem Patienten die passende Behandlungsmethode. Neben Crèmes, Medikamenten oder einer Laserbehandlung gibt es noch andere Methoden, die für die Behandlung einer Couperose infrage kommen.

Noch untersucht wird beispielsweise eine Behandlung mittels Photodynamischer Therapie (PDT) bei Couperose. Die Linderung der Beschwerden liegt offenbar an der Stimulation des Immunsystems und der antimikrobiellen Wirkung.

Ist die Laserbehandlung zur Couperose- / Äderchen-Entfernung schmerzhaft?

Die Laserbehandlung zur Entfernung von Couperose/geweiteten Äderchen kann, je nach Empfindlichkeit der Person und der behandelten Stelle, gewisse Schmerzen verursachen, die mit einem Nadelstich vergleichbar sind.

Ziel der Laserenergie ist der rote Farbstoff der Blutkörperchen in den störenden Äderchen, welche die Haut an der Oberfläche durchziehen. Die Lichtenergie des Lasers wird gezielt und kontrolliert in die Hautschicht geleitet, wo sich die störenden Gefässe befinden. Die starke Erwärmung des Blutfarbstoffes lässt das Blut gerinnen, und die Gefässe verschliessen sich.

Kleinere Blutschwämmchen lassen sich in vielen Fällen schon nach einer einzigen Sitzung dauerhaft entfernen. Auch kleine Gefässe im Gesichtsbereich sprechen meist ausgezeichnet auf die Behandlung an.

Die Haut wird bei der Behandlung einem sehr kurzen, hochenergetischen Laserimpuls ausgesetzt. Um ein optimales und möglichst komplikationsarmes Ergebnis zu erzielen, nähert sich der Arzt durch eine Steigerung der zugeführten Energiemenge zunächst an die für Sie beste Einstellung des Lasersystems. Daher sind in vielen Fällen mehrere, manchmal zwischen zwei und vier, Sitzungen in Abständen von zwei Wochen nötig. Meistens ist keine Schmerz-betäubung erforderlich, da die Behandlung, wie bereits erwähnt, lediglich wie ein Nadelstich empfunden wird.

Ähnlich wie bei einem Sonnenbrand ist die Haut unmittelbar nach der Laserbehandlung für einige Stunden gerötet. Es ist hierbei zu bedenken, dass auch das Pigment der Haut auf die Laserenergie reagiert und durch sie geschädigt wird. Daher muss bei ungefähr 5% der Patienten mit einer vorübergehenden, bei weniger als 1% auch mit einer permanenten Pigmentverschiebung, einer Dunkel- bzw. Hellverfärbung der Haut gerechnet werden.

Je dunkler die Haut zum Zeitpunkt der Behandlung ist, um so grösser ist das Risiko einer Pigmentverschiebung. Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je dünner ein Gefäss ist und je mehr es an der Oberfläche der Haut liegt. Allerdings hängt dies auch vom individuellen Hauttyp ab, denn bei pigmentarmer, weisser Haut kann eine höhere Laserenergie verabreicht werden.

Wie bereits erwähnt wurde, lassen sich kleine Blutschwämmchen oft schon nach einer einzigen Sitzung dauerhaft entfernen. Kleinere Gefässe im Gesichtsbereich sprechen in den meisten Fällen ausgezeichnet auf die Behandlungan, hier sind jedoch oft zwei bis vier Behandlungen notwendig.

Wie lange dauert eine Couperose Behandlung?

Die Behandlungsdauer bei der Couperose hängt individuell von der Grösse der Gefässerweiterungen ab. Bei kleinen Veränderungen beträgt die Behandlungszeit nur wenige Minuten, etwa 15 Minuten pro Sitzung. Die Wirkung der Laserbehandlung tritt über einen Zeitraum von mehreren Wochen ein.

Was muss nach der Behandlung beachtet werden?

Ihre Haut sollte in den Bereichen, die gelasert werden sollen, möglichst blass, also ungebräunt sein. Der Laser kann nicht wirklich zwischen Rot- und Brauntönen unterscheiden, weshalb bei blasser Haut mit besserer Wirkung und mit geringerem Risiko behandelt werden kann. Es eignet sich also in den meisten Fällen eher die Wintersaison für die Behandlung.

Mit welchen Begleitreaktionen ist nach der Laserbehandlung der Couperose zu rechnen?

Die Intensität der Behandlung kann individuell auf die Art der Blutgefässe, Ihren Hauttyp und Ihre individuelle persönliche Lebenssituation eingestellt werden. Als Begleitreaktion kann vorübergehend für 1-7 Tage eine verstärkte Rötung, bis hin zu blauen Flecken, im gelaserten Areal auftreten. Manchmal kann es zu leichten bis mittelstarken Schwellungen kommen, die jedoch innerhalb von wenigen Tagen wieder abklingen. Diese Reaktionen sind abhängig von der eingesetzten Laserenergie. Mehr Laserenergie bewirkt einen besseren Effekt, leider aber auch verstärkte, wenn auch vorübergehende Begleitreaktionen. Um diese Reaktionen etwas abzumildern, wird nach der Behandlungein Kühlen mit Coolpacks für etwa 10-15 Minuten empfohlen.

Kosten der Laserbehandlung zur Entfernung von Couperose:

Die Preise für eine Couperose Behandlung beginnen ab 150.00 CHF pro Behandlung. Ein konkretes, auf Sie individuell zugeschnittenes Angebot wird Ihnen nach Ihrem persönlichen Beratungsgespräch mit klinischer Untersuchung erstellt.

Fazit: Couperose ist eine chronische Erkrankung, die zwar nicht geheilt, jedoch sehr gut behandelt werden kann.

Weitere detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: beautyclinic.ch