Per App zur Traumfigur? Der Fitnesstrend Freeletics im Focus. - Dr. Linde Blog

Per App zur Traumfigur? Der Fitnesstrend Freeletics im Focus.

Durchhalten! Noch eine Kniebeuge! Diese Ansage kommt nicht vom Personal-Trainer, sondern vom Smartphone. Freeletics heißt der neue Fitness-Trend, mit dem die Muskeln per App gestählt werden sollen.

iphone-410311_640Bleibt die Frage: Wie motivierend ist ein Workout wie Freeletics? Wie schaffen es eingefleischte Couch-Potatoes, ihren Hintern vom Sofa zu heben und 50 Liegestützen, 50 Burpees und 50 Kniebeugen zu machen, und das Ganze dann noch in zig Wiederholungen durchzuziehen, obwohl Runde eins schon ans Limit geht?!

Scheinbar klappt das ganz gut. Im Netz gibt es eine ganze Reihe Freeletics Fans, mit denen Mann/Frau sich messen kann. Wer schafft die meisten Liegestützen in der kürzesten Zeit? Wer die meisten Kniebeugen? Das ist ziemlich motivierend.

So funktioniert Freeletics

Freeletics gehört zu den sogenannten High-Intensity-Workouts. Das heißt, dass das Training kurz, aber intensiv ist. Das Programm gibt es als App für das Smartphone (Android und iPhone). Neben über 700 Workouts und einem Einstiegstest für Neulinge, gibt es ein wöchentliches Feedback zu den Trainingseinheiten und eine dynamische Anpassung des Freeletic Trainingsplans zu den erzielten Ergebnissen. Typische Übungen sind Liegestützen, Sit-ups, Jumping Jacks, Burpees (Liegestütze mit Sprung).

Was kann das Programm?

Hochintensives Training mit Übungen, für die nur das eigene Körpergewicht benötigt werden, sind gerade schwer angesagt. Durch diese Art zu trainieren werden viele Muskeln gestärkt und schneller aufgebaut. Programme wie Freeletics bringen viel – wenn durchgehalten wird. Die nötige Motivation zum Training ziehen viele aus der Community und dem Vergleich mit den anderen. Man misst sich, sieht, wie schnell andere die Übungen schaffen und will das toppen. Ehrgeiz inspiriert.

Doch Sportwissenschaftler warnen auch vor den Gefahren, die das anstrengende Training mit sich bringen. Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln: “Je müder die Muskeln bei den Übungen werden, desto höher ist das Verletzungsrisiko. Das steigt natürlich auch, wenn die Übungen nicht korrekt ausgeführt werden.” Diese Warnung gilt jedoch für jede Sportart.

Neben Freeletics gibt es viele weitere Fitness-Apps mit Übungen und Tipps, z.B.:

  • MiCouch (kostenlos):
  • 400 verschiedene Übungen warten darauf, individuell zusammengestellt und ausprobiert zu werden. Trainingsdaten werden gespeichert, sodass Verbesserungen schnell ersichtlich sind.
  • Fatburner Coach (3,60 Euro):
  • Nach Einschätzung des Fitnesslevels wird ein individueller Plan für 12 Wochen erstellt.
  • Nike Trainings Club (kostenlos):
  • 60 Workouts von unterschiedlicher Dauer (zwischen 15 und 45 Minuten), die den gesamten Körper trainieren. Alle Übungen gibt es auch als Video.
  • Loox Fitness Planer (kostenlos):
  • Knapp 400 Trainingspläne speziell fürs Fitnessstudio – unterteilt in Pläne für Männer und Frauen.

Quelle: http://www.gofeminin.de/sport/freeletics-s1053393.html

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